Zutaten
Method
- Hackfleisch anbraten: Erhitze das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib das Rinderhackfleisch hinein und brate es unter gelegentlichem Rühren 5–7 Minuten lang, bis es eine gleichmäßig braune Farbe annimmt und ein kräftiges, herzhaftes Brutzeln zu hören ist. Die Flüssigkeit sollte verdampft sein, sodass das Fleisch anfängt, leicht zu bräunen und nicht mehr grau aussieht.
- Gemüse andünsten: Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib die gewürfelte Zwiebel und die Paprika hinzu. Rühre alles um und lasse es etwa 3–4 Minuten mit dem Fleisch garen, bis die Zwiebel glasig wird und du ihren süßlichen Duft riechst. Füge den gehackten Knoblauch hinzu und koche eine weitere Minute, bis der Knoblauch duftet.
- Tomatenmark und Gewürze einrühren: Gib das Tomatenmark, den Kreuzkümmel, das Paprikapulver, den Oregano und den Cayennepfeffer in den Topf. Rühre alles kräftig um und lasse es 1–2 Minuten mitkochen. Du wirst sehen, wie sich die Gewürze mit dem Öl verbinden und eine dunkelrote, fast pastenartige Masse bilden, die intensiv nach gerösteten Gewürzen riecht.
- Tomaten und Brühe hinzufügen: Gieße die gehackten Tomaten und die Rinderbrühe in den Topf. Kratze mit einem Holzlöffel den Bratensatz vom Boden des Topfes los – das löst die geballten Aromen. Rühre alles gut durch, bis eine gleichmäßige, leicht dickflüssige Sauce entsteht. Bringe die Mischung zum Kochen, bis du leise Blubbergeräusche hörst.
- Köcheln lassen: Reduziere die Hitze auf niedrige Stufe, sodass das Chili nur noch sanft vor sich hin köchelt. Decke den Topf teilweise ab und lasse es 30 Minuten ziehen. Rühre gelegentlich um. Nach dieser Zeit ist die Sauce merklich eingedickt, die Farbe ist tiefrot und das Aroma hat sich zu einer runden, würzigen Note entwickelt.
- Bohnen und Mais unterheben: Gib die abgetropften Kidneybohnen und den Mais in den Topf. Rühre vorsichtig um, damit die Bohnen nicht zerfallen. Lasse alles weitere 10 Minuten ohne Deckel köcheln, damit die Bohnen die Würze aufnehmen können. Die Konsistenz sollte nun cremig, aber nicht zu flüssig sein – ein Löffel sollte auf dem Chili stehen bleiben.
- Abschmecken: Schmecke das Chili mit Salz und schwarzem Pfeffer ab. Wenn du es schärfer magst, gib jetzt noch etwas Cayennepfeffer oder frische Chilischoten hinzu. Rühre ein letztes Mal um und nimm den Topf vom Herd. Die Farbe ist jetzt ein sattes, dunkles Rotbraun, und der Duft erfüllt die ganze Küche.
- Ruhen lassen: Lasse das Chili vor dem Servieren 5–10 Minuten bei ausgeschalteter Herdplatte ruhen. In dieser Zeit setzen sich die Aromen endgültig, und die Sauce wird noch etwas cremiger. Du wirst sehen, dass sich die Oberfläche leicht glättet und das Öl sich nicht mehr absetzt.
Notizen
Für eine intensivere Geschmacksentwicklung kann das Chili auch schon einen Tag im Voraus zubereitet und am nächsten Tag aufgewärmt werden. Es schmeckt dann oft noch besser. Servieren Sie es mit Beilagen wie Reis, Brot, Sauerrahm, geriebenem Käse oder frischen Korianderblättern.
