Zutaten
Method
- Das Fleisch vorbereiten und anbraten: Tupfe die Rindfleischwürfel mit Küchenpapier trocken – das ist entscheidend für eine schöne Kruste. Würze sie großzügig mit Salz und Pfeffer. Erhitze 2 EL Öl in einem großen, schweren Schmortopf (z. B. aus Gusseisen) bei hoher Hitze. Gib das Fleisch portionsweise hinein und brate es rundherum kräftig an. Du hörst ein lautes Zischen und riechst den herrlichen Duft von gebratenem Fleisch. Wende die Stücke, bis sie eine tiefbraune, fast schwarze Kruste haben – das sind die Aromen, die später die Soße so reichhaltig machen. Nimm das Fleisch heraus und stelle es beiseite.
- Das Gemüse andünsten: Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib die gewürfelten Zwiebeln in den Topf und rühre sie um. Sie werden die braunen Röststoffe vom Fleisch aufnehmen. Brate sie etwa 5 Minuten, bis sie weich und glasig sind und die Ränder anfangen, goldbraun zu werden. Füge den Knoblauch hinzu und rühre 30 Sekunden lang – der Knoblauch duftet jetzt intensiv, ohne zu verbrennen.
- Das Tomatenmark anrösten: Gib das Tomatenmark zu den Zwiebeln und rühre es kräftig ein. Lass es für 2–3 Minuten mitbraten. Es verändert seine Farbe von hellrot zu einem dunklen, rostigen Rot und bekommt ein leicht süßlich-herbes Aroma. Dieser Schritt ist wichtig, um dem Eintopf Tiefe zu verleihen.
- Das Mehl einrühren (optional): Wenn du eine dickere Soße möchtest, streue jetzt das Mehl über das Gemüse. Rühre es gut ein und lass es eine Minute anschwitzen. Du wirst sehen, wie die Masse fester und matschiger wird. Das Mehl hilft später, den Eintopf zu binden.
- Das Fleisch zurückgeben und ablöschen: Gib das angebratene Fleisch zurück in den Topf. Gieße die heiße Rinderbrühe und die stückigen Tomaten dazu. Kratze mit einem Holzlöffel den braunen Satz vom Topfboden los – das sind die reinsten Geschmackskonzentrate. Bringe die Flüssigkeit kurz zum Kochen, bis du leise Blubbergeräusche hörst.
- Würzen und langsam schmoren: Gib die Lorbeerblätter, den Thymian und den Rosmarin in den Topf. Rühre alles um, setze den Deckel auf und schiebe den Topf in den auf 160 °C vorgeheizten Ofen (Umluft 150 °C). Oder lass ihn auf dem Herd bei kleinster Flamme köcheln. Jetzt beginnt die Magie: Der Eintopf wird für 2,5 bis 3 Stunden langsam vor sich hin köcheln. Der Duft von Rindfleisch, Kräutern und Tomaten wird sich nach und nach in deiner Küche ausbreiten.
- Das restliche Gemüse hinzufügen: Nach 2 Stunden Garzeit holst du den Topf aus dem Ofen. Die Soße sollte jetzt dunkelbraun sein und das Fleisch fast zart. Gib die Karotten, den Sellerie und die Kartoffeln hinein. Rühre vorsichtig um, setze den Deckel wieder auf und lass alles für weitere 45–60 Minuten schmoren. Du wirst sehen, wie das Gemüse langsam weich wird und die Soße eindickt.
- Finale Abschmecken: Nimm den Topf vom Herd. Entferne die Lorbeerblätter und die Thymianzweige. Rühre den Apfelessig unter – er bringt eine dezente Säure, die den Geschmack abrundet. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Die Soße sollte dickflüssig und glänzend sein, das Fleisch sollte sich leicht mit einer Gabel zerteilen lassen.
Notizen
Das Fleisch sollte beim Anbraten eine tiefbraune Kruste bekommen, da dies die Basis für den intensiven Geschmack der Soße bildet. Der Apfelessig am Ende rundet das Gericht mit einer feinen Säure ab.
